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Hammer- und Krallenzehen

Bei der operativen Behandlung von Hammer- und Krallenzehen gibt es ebenfalls verschiedene Vorgehensweisen:

  • Operation nach Hohmannn: Hierbei wird ein Anteil des zusammengezogenen Gelenks entfernt, um so wieder eine Streckung zu ermöglichen. Es entsteht ein Neugelenk (Nearthros).
  • Weil Osteotomie: Hat sich die Zehe über das Grundgliedköpchen gelagert und führt so zu erheblichen Spreizfußbeschwerden, wird das Grundgelenk über eine Knochendurchtrennung wieder eingestellt.
  • Arthrolyse (Gelenklockerung): Ist bei der Zehenveränderung zusätzlich das Grundgelenk betroffen und führt die Anspannung seiner Kapsel zu einer Verschlechterung der Krallenzehe, muss das Gelenk ebenfalls gelockert werden.

Die Eingriffe können entweder in Regionalanästhesie oder Allgemeinnarkose vorgenommen werden. Die Nachbehandlung besteht zunächst aus Hochlagern des betroffenen Fußes, lokaler Eisbehandlung, entzündungshemmenden Maßnahmen sowie Thromboseprophylaxe. Die Belastung erfolgt je nach OP-Verfahren mit einem Verbandschuh, Vorfußentlastungsschuh oder mit einem Unterschenkelgips. Bei ausschließlichen Weichteileingriffen kann die weitere Therapie durch eine Schienenversorgung erfolgen.

Kontakt
Sana-Krankenhaus Hürth GmbH
Krankenhausstraße 42
50354 Hürth

Telefon: 02233 594-0
Telefax: 02233 594-357
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