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13.12.2018, Hürth

Gelenkersatz schenkt neue Lebensqualität

Telefonsprechstunde im Sana-Krankenhaus Hürth

Ihre Ansprechpartner in der Orthopädie und Endoprothetik im Sana-Krankenhaus Hürth: Chefarzt Etienne Bart und Oberärztin Janine Kirst.

Am Dienstag, den 18. Dezember 2018, bieten die Fachexperten der Orthopädie und Endoprothetik im Sana-Krankenhaus Hürth eine Telefonsprechstunde an. Interessierte haben die Möglichkeit, zwischen 16 und 18 Uhr Fragen rund um das künstliche Knie- und Hüftgelenk zu stellen. Unter der Telefon-Hotline 02233 594-300 und -301 erreichen sie Etienne Bart, Chefarzt und Janine Kirst, Oberärztin der Abteilung. 

Erkrankungen der Gelenke bedeuten für die Betroffenen immer eine Minderung der Lebensqualität, die mit Schmerzen und einem Verlust körperlicher Fähigkeiten einhergehen. „Insbesondere jüngere Menschen sind nicht bereit, Schmerz und Einschränkung hinzunehmen und suchen daher gezielt eine für sie optimale medizinische Operation oder Therapie. Wir möchten unseren Patienten damit ein Stück ihrer Lebensqualität zurückgeben“, erklärt Chefarzt Etienne Bart. „Natürlich können wir in der Telefonsprechstunde keine individuellen Diagnosen stellen, Behandlungen empfehlen und damit den Gang zum Arzt bei konkreten Beschwerden und Fragen ersetzen. Doch wer sich allgemein zu diesem Thema informieren und vielleicht erst einmal vorfühlen möchte, der kann sich gerne an uns wenden.“

Im Laufe der letzten neun Jahre haben der Chefarzt und sein Team mehr als 2.300 Endoprothesen der großen Gelenke, sprich Hüfte und Knie, im Sana-Krankenhaus Hürth eingesetzt oder gewechselt. Die Zahl der Operationen spricht für die hohe Qualität, für die die Abteilung als EndoProthetikZentrum seit 2014 zertifiziert ist. Dabei kommt den Patienten bei der Diagnosestellung die große Erfahrung des Operateurs auf diesem Gebiet zugute, die eine zu frühe Implantation vermeidet. “Durch die schonenden Operationsverfahren können unsere Patienten in großen Teilen bereits nach kurzer Zeit wieder mobilisiert werden und nach anschließender Reha-Maßnahme in ihren Alltag zurückkehren”, so Etienne Bart. Die Ansprüche der Patienten an den Gelenkersatz seien im Vergleich zu früher gewachsen. Vor ein paar Jahren ging es noch darum, dass sich der Betroffene schmerzfrei bewegen konnte, heute seien sportliche Betätigungen mit Gelenkersatz völlig normal. „Moderne künstliche Gelenke weisen aktuell eine höhere Belastbarkeit auf. Selbst moderate sportliche Betätigungen sind damit heute möglich.“

Durch die stetig steigende Zahl der Endoprothesen in den letzten Jahren haben auch Wechsel-Operationen der künstlichen Gelenke immer mehr an Bedeutung gewonnen. Ist eine Prothese gelockert, führt dies zu starken Schmerzen. Gründe, die zu einer Lockerung der Prothese führen können, sind Übergewicht, Osteoporose, Unfälle oder Überlastungen. Das künstliche Gelenk muss dann durch die sogenannte Wechselprothetik ganz oder nur teilweise ausgetauscht werden. “Diese Operation ist oftmals aufgrund des Zustandes der Weichteile und des Knochens technisch hoch anspruchsvoll”, erklärt der Chefarzt. „Um die individuelle Situation des Patienten bei einer Wechseloperation optimal berücksichtigen zu können und ein gutes Ergebnis zu erzielen, stehen uns in Hürth ein breites Spektrum an Versorgungsmöglichkeiten und besonderen Implantaten zur Verfügung.“

Kontakt

Pressekontakt:
Julia Colligs
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Tel. 02233 594-530
julia.colligs@sana.de